Diese Seite drucken
Erwartungen von der Therapie
Beginnen Sie damit, dass Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt über Ihre Symptome sprechen. Ihre Ärztin/Ihr Arzt kann Ihnen helfen, die für Sie am besten geeigneten Behandlungsmöglichkeiten zu beurteilen.
Was passiert während des Verfahrens?
Mit Hilfe von winzigen Schnitten in der Scheide repositioniert der Chirurg zuerst die prolabierten Organe, wie eine „gefallene Blase“, und sichert sie an dem umliegenden Gewebe und Bändern mit Hilfe des GYNECARE PROLIFT™, eines schmiegsamen Netzes aus einem ähnlichen Material, das bei Bauchhernienreparaturen verwendet wird. Mehr über die Funktionsweise des GYNECARE PROLIFT™.
Der Eingriff dauert normalerweise nur 1 bis 2 Stunden und kann unter regionaler (epiduraler oder spinaler) Anästhesie oder Vollnarkose durchgeführt werden. Oft ist eine Übernachtung im Krankenhaus erforderlich.
Was passiert nach dem Verfahren?
Nach der Behandlung mit dem GYNECARE PROLIFT™ bleiben die Patientinnen mit Beckenbodensenkung oft für eine Nacht im Krankenhaus. Viele Patientinnen kehren nach 3 bis 4 Tagen zu ihren normalen Aktivitäten zurück und haben sich innerhalb von 2 bis 3 Wochen vollständig erholt.
Während der Genesungszeit sollte es jedoch nur zu minimalen Störungen der täglichen Aktivitäten kommen.
Sie sollten schweres Heben, anstrengenden Sport und Geschlechtsverkehr unbedingt bis zu 6 Wochen vermeiden.
Was sind die Risiken des GYNECARE PROLIFT™?
Alle chirurgischen Verfahren stellen Risiken dar. Mit diesem Verfahren assoziierte Komplikationen sind selten und umfassen Verletzung der Blutgefäße des Beckens, Nervenschädigung, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Verletzung der Blase oder des Darms und Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs. Es besteht auch die Gefahr, dass das Netzmaterial im Scheidenkanal freiliegt.
Eine vollständige Beschreibung der mit dieser Behandlung assoziierten Risiken finden Sie im Abschnitt „Unerwünschte Wirkungen“ der Wichtigen Produktinformationen.


